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Tarifverhandlungen für 750 000 Bau-Beschäftigte vertagt

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Die deutsche Wirtschaft brummt, also fordern Gewerkschaften höhere Löhne. Mit 6,6 Prozent setzt sich die IG BAU an die Spitze. Foto: Boris Roessler
Die deutsche Wirtschaft brummt, also fordern Gewerkschaften höhere Löhne. Mit 6,6 Prozent setzt sich die IG BAU an die Spitze. Foto: Boris Roessler

Wiesbaden. Die Tarifverhandlungen für die 750 000 Beschäftigten der Bauindustrie sind nach der ersten Runde am Mittwoch in Wiesbaden ergebnislos vertagt worden. Die Industriegewerkschaft Bauen-Umwelt-Agrar stieg mit der Forderung nach 6,6 Prozent mehr Lohn in die Gespräche ein.

Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor. «Für diese Hinhaltetaktik besteht überhaupt kein Grund», sagte IG-BAU-Verhandlungsführer Dietmar Schäfers. Auf Arbeitgeberseite erklärte Frank Dupré, Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, dass sich der Ertrag der Betriebe in den vergangenen Jahren trotz Umsatzwachstums kaum verbessert habe. Die Seiten kamen überein, sich am 8. März in Berlin wieder zu treffen. (dpa)