kalaydo.de Anzeigen

USA: Daimler bremst Sterling Trucks aus

Der Autobauer Daimler stellt wegen der Flaute auf dem US-Markt die Produktion der Marke Sterling Trucks ein und schließt zwei Werke in den USA und Kanada.

Der Daimler-Konzern reagiert offenbar auf die andauernde US-Nachfrageschwäche nach Lastwagen.
Der Daimler-Konzern reagiert offenbar auf die andauernde US-Nachfrageschwäche nach Lastwagen.
Foto: Foto: dpa

Stuttgart/Portland. Der Autobauer Daimler stellt wegen der Flaute auf dem US-Markt die Produktion der Marke Sterling Trucks ein und schließt zwei Werke in den USA und Kanada.

Der Umbau des Nutzfahrzeuggeschäfts werde rund 3500 Frauen und Männer treffen, teilte Daimler in Stuttgart mit. Der Konzern reagiere damit auf die andauernde Nachfrageschwäche und die strukturellen Veränderungen in den Kernmärkten. Die Produktion der Marke Sterling Trucks soll im März 2009 eingestellt werden.

Zu diesem Zeitpunkt wird auch die Lkw-Produktion im Werk St. Thomas in Ontario (Kanada) beendet. Dort werden derzeit mittelschwere und schwere Lastwagen der Marke Sterling hergestellt. Im Juni 2010 plant der Konzern zudem, das Lkw-Werk in Portland (US-Bundesstaat Oregon) stillzulegen. Allein in diesen beiden Werken sollen 2300 Arbeitsplätze wegfallen. Darüber hinaus plant der Konzern den Abbau von rund 1200 Arbeitsplätzen in der Verwaltung von Daimler Trucks North America (DTNA).

Die Produktion von Nutzfahrzeugen der Marke Western Star will Daimler in das Werk in Santiago, Mexiko, verlagern. Militärfahrzeuge der Marke Freightliner sollen von Mitte 2010 an von einem der Werksstandorte in North- oder South-Carolina gefertigt werden. Die Kosten für den Umbau im Nutzfahrzeuggeschäft beziffert Daimler auf 600 Millionen Dollar (437 Mio Euro). Im Gegenzug verspricht sich der Konzern eine jährliche Ergebnisverbesserung von 900 Millionen Dollar ab 2011. (dpa)

Datum:  14 | 10 | 2008
Kommentare:  Kommentieren
Empfehlen:  E-Mail
Leserbrief:  Leserbrief
Artikel:  Drucken
Ressort

Nachrichten aus der Wirtschaft, Börsen-Trends, Kurse und Finanz-Themen.


Faktencheck
Zurück zur Drachme um den Euro zu retten?

Griechenland steht im Ruf, über seine Verhältnisse gelebt zu haben. Mythen über die Ursachen der Krise.

Fotostrecke
Forum Entwicklung
Das Forum Entwicklung ist eine Veranstaltungsreihe von FR, Giz und HR-Info.

Am 31. Mai diskutiert FR-Redakteur Tobias Schwab mit Fernsehköchin Sarah Wiener und weiteren Gästen das Thema "Wer verdient am Kaffee?"

Faktencheck
Steigende Beiträge zur Sozialversicherung - die Zukunft?

Was würde passieren, wenn Deutschland ein Sparpaket bewältigen müsste wie Griechenland? Ein erschreckendes Szenario.

Ressort

Die Schuldenkrise hat Europa im Griff: Nachrichten zur Eurokrise, Konjunktur, Eurobonds und Ratingagenturen.


Anzeige

Tops und Flops in der Wirtschaft

Anzeige

 

Video

  • 6.339,94 Pkt. +24,05 (+0,38%)
  • 10.196,44 Pkt. -35,08 (-0,34%)
  • 752,47 Pkt. +0,62 (+0,08%)
  • 8.580,39 Pkt. +17,01 (+0,20%)
  • 1,2512 USD -0,0003 (-0,02%)
in Zusammenarbeit mit Finanzen100.de
Atommüll-Endlager
Schacht Konrad - Das ehemalige Erzlager soll 2019 den Betrieb als Endlager für Atommüll aufnehmen. Geplant ist, 90 Prozent des gesamten Volumens der radioaktiven Abfälle in Deutschland zu lagern.

Der Bau des Endlagers für Atommüll wird voraussichtlich erst 2019 fertig. Es drohen Zusatzkosten von bis zu einer Milliarde Euro. Zur Grafik...

 Mehr...

Brutto / Netto Rechner
Optimieren Sie Ihr Gehalt:
Bruttogehalt (Euro mtl.)
St.-Kl.
Arbeitslosengeldrechner
Wie viel Arbeitslosengeld steht Ihnen zu?
Bruttogehalt (jährl. Euro) Steuerklasse
Kinder Ja Nein Berechnen
Anzeige

Finden Sie jetzt gezielt den richtigen Partner für eine glückliche Beziehung. So wird Ihre Partnersuche ganz einfach.

ANZEIGE
- Business
- sonstiges
- Kauftipps!