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Verspätung des Airbus A350 trübt Geschäfte bei EADS

Ein A350 XWB in der Luft. Foto: EPA/Airbus SAS Multi Media Support / Archiv
Ein A350 XWB in der Luft. Foto: EPA/Airbus SAS Multi Media Support / Archiv

Paris/München. Eine erneute Verspätung des Langstreckenfliegers Airbus A350 trübt beim Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS die sonst überraschend gut laufenden Geschäfte.

Die Erstauslieferung des Hightech-Fliegers, der zu großen Teilen aus Verbundstoffen gefertigt wird, verschiebt sich nun aus dem ersten ins zweite Halbjahr 2014, wie EADS am Freitag bei der Vorlage des Halbjahresberichts mitteilte. Trotz Zusatzkosten von 124 Millionen Euro für das Projekt vervierfachte sich der Überschuss im zweiten Quartal allerdings nahezu von 121 auf 461 Millionen Euro. Der Umsatz legte um zwölf Prozent auf 13,5 Milliarden Euro zu. Analysten hatten mit deutlich geringeren Steigerungen gerechnet.

Für das Gesamtjahr schraubte das Management um den neuen Vorstandschef Tom Enders die Erwartungen herauf: Bei Airbus sollen in diesem Jahr statt 570 nun 580 Flugzeuge fertig werden, der Konzernumsatz soll im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent steigen. Der Gewinn je Aktie soll - Einmaleffekte herausgerechnet - von 1,39 auf 1,95 Euro klettern. Bisher war lediglich eine Steigerung auf mehr als 1,85 Euro erwartet worden. (dpa)

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