Was verdienen Piloten?
Pilotengehälter sind sehr unterschiedlich - je nach Berufserfahrung und Flugzeugtyp. Die Karriere beginnt als Co-Pilot in einer kleinen Maschine. Mit der Zeit steigt die Anzahl der Passagiere und damit das Gehalt. Wer nach einer bestimmten Menge von Flugstunden vom Co-Piloten zum Kapitän befördert wird, muss generell wieder auf kleineres Gerät umsteigen und der Aufstieg durch die Flotte beginnt erneut. Zunächst also gilt: Je größer der Flieger, desto mehr Geld bekommt ein Pilot. Gestandene Flugkapitäne verdienen nach Expertenschätzungen bis zu 250 000 Euro pro Jahr.
Wie groß sind die Gehaltsunterschiede zwischen den Fluggesellschaften?
Was die Gehälter ihrer Piloten betrifft, halten sich die Fluggesellschaften eher bedeckt und verweisen auf deren "enorme Varianz" und die "komplizierten Tarifsysteme". Zusätzlich zur Grundvergütung kämen zudem noch Sonderzulagen, beispielsweise für "Mehrflugstunden". Lediglich über die Einstiegsgehälter geben die Airlines Auskunft: Wer nach abgeschlossener Ausbildung als First Officer eingesetzt wird, bekommt bei Lufthansa Classic ein Jahresgehalt von 56 000 Euro brutto, Germanwings zahlt genauso viel. Etwas stiefmütterlicher entlohnt werden dagegen die streikenden Kollegen der Lufthansa-Tochter City-Line mit einem Anfangsgehalt von 50 000 Euro. Noch weniger verdienen die Piloten von Eurowings. Air Berlin zahlt Co-Piloten zunächst 45 000 Euro. Über die Einstiegsgehälter für Kapitäne kursieren Zahlen zwischen 80 000 und 112 000 Euro.
Wie wird man Pilot?
Die Ausbildung dauert im Schnitt drei Jahre. Je nach Fluggesellschaft liegen die Kosten teils bei mehr als 100 000 Euro, die von der Airline vorfinanziert, und nach der Ausbildung zum Teil zurückgezahlt werden müssen.
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