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21. November 2012

Werbung: Kinderspielportale nutzen Unerfahrenheit aus

 Von Sebastian Wolff
Kinder werden auf den Spielportalen systematisch getäuscht - werbliche und redaktionelle Inhalte werden kombiniert, sodass junge Surfer kaum den Unterschied bemerken. Foto: dpa

Auf jeder zweiten geprüften Kinderspielseite im Internet gibt es Probleme mit der Werbung. Spielseiten-Betreiber spähen anscheinend systematisch Kundendaten aus, indem sie die Unerfahrenheit der jungen Surfer ausnutzen.

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Kinder sind von Natur aus naiv. Und das ist auch gut so. Dadurch stellen sie Fragen, die Erwachsene sich gar nicht zu stellen trauen würden, sie saugen Eindrücke, Meinungen und Informationen vorurteilsfrei auf. Sie reagieren impulsiv auf Anregungen und lassen sich schnell für Neues begeistern.

Viele Unternehmen nutzen diese besonderen kindlichen Eigenschaften seit jeher mehr oder weniger schamlos für ihre Werbung aus. Das ist schon verwerflich genug. Doch es geht noch perfider: Zahlreiche Anbieter von Kinderspielseiten im Internet manipulieren offenbar systematisch die Gehirne der Kleinen, in dem sie redaktionelle Seiteninhalte so geschickt mit Werbung kombinieren, dass den Kindern eine Unterscheidung praktisch unmöglich ist.

Darüber hinaus fragen diese Spielseiten-Betreiber anscheinend häufig systematisch sensible persönliche Daten der Kinder oder ihrer Familienmitglieder ab, die sie wiederum nutzen, um ihnen gezielte Produktangebote zu unterbreiten. Das ist schlicht unsäglich. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV), tut Recht daran, solche Firmen zu verklagen und gesetzliche Regelungen zu fordern, die dafür sorgen, dass die Urheber solcher Inhalte leichter zur Rechenschaft gezogen werden können.

Doch gefordert sind auch die Eltern. Ihre Verantwortung ist es, stets im Blick zu haben, was der Nachwuchs im Internet so treibt und ihn über damit verbundene Gefahren aufzuklären.

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