Kinder sind von Natur aus naiv. Und das ist auch gut so. Dadurch stellen sie Fragen, die Erwachsene sich gar nicht zu stellen trauen würden, sie saugen Eindrücke, Meinungen und Informationen vorurteilsfrei auf. Sie reagieren impulsiv auf Anregungen und lassen sich schnell für Neues begeistern.
Viele Unternehmen nutzen diese besonderen kindlichen Eigenschaften seit jeher mehr oder weniger schamlos für ihre Werbung aus. Das ist schon verwerflich genug. Doch es geht noch perfider: Zahlreiche Anbieter von Kinderspielseiten im Internet manipulieren offenbar systematisch die Gehirne der Kleinen, in dem sie redaktionelle Seiteninhalte so geschickt mit Werbung kombinieren, dass den Kindern eine Unterscheidung praktisch unmöglich ist.
Laut der aktuellen Kinder- und Medien-Studie ist fast die Hälfte der Kinder bis 13 Jahren in mindestens einem Online-Netzwerk aktiv. Eltern sollten ihre Kinder daher auf mögliche Gefahren vorbereiten.
Foto: dpaDarüber hinaus fragen diese Spielseiten-Betreiber anscheinend häufig systematisch sensible persönliche Daten der Kinder oder ihrer Familienmitglieder ab, die sie wiederum nutzen, um ihnen gezielte Produktangebote zu unterbreiten. Das ist schlicht unsäglich. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV), tut Recht daran, solche Firmen zu verklagen und gesetzliche Regelungen zu fordern, die dafür sorgen, dass die Urheber solcher Inhalte leichter zur Rechenschaft gezogen werden können.
Doch gefordert sind auch die Eltern. Ihre Verantwortung ist es, stets im Blick zu haben, was der Nachwuchs im Internet so treibt und ihn über damit verbundene Gefahren aufzuklären.
Die Enttarnung geheimer Geschäfte in Steueroasen beschäftigt Politik und Wirtschaft. Berichte und Hintergründe finden Sie in der Offshore Leaks-Themensammlung.
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22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
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67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
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11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

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