Mit Google plus ist ein ernstzunehmender Konkurrent für Twitter aufgetaucht. Der Microblogging-Dienst braucht nun möglicherweise schnell ein neues Konzept.
Twitter wurde vor fünf Jahren für die Öffentlichkeit freigegeben.
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Twitter wurde vor fünf Jahren für die Öffentlichkeit freigegeben.
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Zum fünften Geburtstag am Freitag hat sich Twitter selbst beschenkt. Mehrere hundert Millionen Dollar soll das Unternehmen in einer neuen Finanzierungsrunde auf dem Kapitalmarkt eingesammelt haben, berichtete das Wall Street Journal vergangene Woche. Investoren hätten sich um Anteile gerissen. Die Bewertung von Twitter stieg dadurch auf beeindruckende sieben Milliarden Dollar, wie ein Insider dem Blatt sagte. Doch jetzt steht Google plus im Raum und droht die Geburtstagsparty zu sprengen.
Schon kurz nach Beginn der Betaphase Ende Juni erkannten die ersten Tester, dass Google plus der besser individualisierbare Nachrichtenkanal sein kann. Es ist übersichtlicher, leichter zu verwalten, macht es extrem einfach, sich thematisch sortierte Informationskanäle einzurichten und ist nicht auf 140 Zeichen limitiert. My-Space-Mitbegründer Tom Anderson ist dieser Meinung, Deutschlands prominentester Netzwerk-Experte Sascha Lobo ist es auch: „Google plus findet auf einer höheren Ebene statt“, sagte er der Frankfurter Rundschau. Mit anderen Worten: Twitter braucht möglicherweise schnell ein neues Konzept. Sonst dürfte es schwer werden, weitere Investoren zu finden.
Bislang waren alle Investitionen nur eine Wette auf eine goldene Zukunft. Doch nach fünf Jahren und Geldspritzen in einer Gesamthöhe von 360 Millionen Dollar bis Ende 2010 verbuchte Twitter im vergangenen Jahr erstmals einen Gewinn von gerade einmal 45 Millionen Dollar.
So lustig kann Twitter sein
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So lustig kann Twitter sein
Aus dem Kapitel „Das Leben der Nerds“.
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Aus dem Kapitel „Das Leben der Nerds“.
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Aus dem Kapitel „Das Leben der Nerds“.
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Aus dem Kapitel „Das Leben der Nerds“.
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Aus dem Kapitel „Poesie“.
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Aus dem Kapitel „Poesie“.
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Aus dem Kapitel „Körper“.
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Aus dem Kapitel „Körper“.
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Aus dem Kapitel „Körper“.
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Aus dem Kapitel „Dialoge“.
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Aus dem Kapitel „Dialoge“.
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Aus dem Kapitel „Dialoge“.
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Aus dem Kapitel „Kinder“.
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Aus dem Kapitel „Arbeit“.
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Noch mehr wahre und kuriose Tweets finden Sie in diesem Buch: „Twitter – Das Leben in 140 Zeichen“, PONS, 9,95 Euro.
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Aus dem Kapitel „Das Leben der Nerds“.
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Twitter: Was 2010 gezwitschert wurde
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Twitter: Was 2010 gezwitschert wurde
... auf Platz drei landete nach Angaben von Twitter der Science-Fiction-Film „Inception“.
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Auf Platz zwei folgt die Fußball-Weltmeisterschaft...
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Im Mittelpunkt des Interesses stand auch das verheerende Erdbeben in Haiti - es landete auf Rang vier.
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Über ein weiteres WM-bezogenes Thema wurde auch viel diskutiert: Die Vuvuzela landete auf Platz fünf.
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Die wichtigste technische Errungenschaft des Jahres war nach Anzahl der Twitter-Beiträge das iPad von Apple...
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... gefolgt von Googles mobilem Betriebssystem Android.
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Die einzige Person, die es in die Top 10 geschafft hat, ist Justin Bieber. Der Teenie-Star landete auf Platz acht.
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Der Film „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ kam auf Platz neun.
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Mit dem orakelnden Krake Paul schaffte es auch ein Bewohner Deutschlands in die Bestenliste. Der inzwischen tote Oktopus aus Oberhausen erreichte Platz zehn.
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Rund 25 Milliarden Tweets hat es 2010 laut Twitter weltweit gegeben. Am häufigsten wurde über die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko diskutiert.
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Twitter-Tipps für Einsteiger
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Twitter-Tipps für Einsteiger
Wichtige Inhalte filtern
Man folgt nur den Nachrichten von Leuten, die einen interessieren. Damit werden aus dem Wirrwarr der Millionen Stimmen nur die herausgefiltert, die für einen selbst relevant sind und das ganze Konzept von Twitter ergibt einen Sinn - ein Dienst, mit dem man mit kurzen Nachrichten auf einmal beliebig viele Menschen erreichen kann.
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Eigenes Profil erstellen
Um Nachrichtenströme von anderen bei Twitter abonnieren zu können, braucht man ein eigenes Profil. Für die Anmeldung wird nur eine E-Mail-Adresse benötigt. Dabei sucht man sich auch einen Benutzernamen aus. Dieser ist, mit einem „@“ versehen, das wichtigste Merkmal eines Nutzers bei dem Dienst. Über ihn wird man erkannt, angeschrieben oder gefunden.
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Nachrichten schreiben und empfangen
Auf der Startseite unter „What’s happening?“ kann man nach der Anmeldung seine Nachrichten posten. Die Beschränkung auf 140 Zeichen ist ein Überbleibsel aus der Anfangszeit, in der Twitter zunächst auf SMS-Basis lief. Die Idee eines Internet-basierten Dienstes setzte sich am Ende jedoch durch. Auf der gleichen Seite sieht man auch die empfangenen Tweets.
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Elemente der Kommunikation (1/5)
Dann kann es eigentlich schon losgehen. Zu beachten sind nur noch einige Grund-Elemente der Kommunikation: Steht am Anfang der Nachricht der Name eines Nutzers mit einem „@“-Zeichen, schreibt man ihn an - und alle können die Nachricht mitlesen.
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Elemente der Kommunikation (2/5)
Wollen - wie bei einer E-Mail - nur zwei miteinander kommunizieren, gibt es für diese Fälle die „Direct Message“. Schreibt man an den Anfang der Nachricht ein großes D und den Namen des Adressaten, diesmal ohne das „@“, geht sie nur an die eine Person.
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Elemente der Kommunikation (3/5)
Aber Vorsicht: Schon einige posaunten private Nachrichten an die ganze Welt heraus, weil sie etwa in einem Dialog das „D“ vergessen haben. Zuletzt passierte ein solcher Unfall dem US-Kongressabgeordneten Anthony Weiner, der ein freizügiges Foto von sich selbst der ganzen Welt offenbarte.
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Elemente der Kommunikation (4/5)
Mit einem „Retweet“ wird die Nachricht eines anderen Nutzers für den eigenen „Follower“-Kreis wiederholt. Retweets erkennt man an den Großbuchstaben „RT“ am Anfang. Es ist eines der Instrumente, die Twitter so mächtig machen - denn Retweets helfen wichtigen Nachrichten, sich schnell auszubreiten.
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Elemente der Kommunikation (5/5)
Als Osama bin Laden getötet wurde, bekamen viele Twitter-Nutzer lange vor den offiziellen Mitteilungen einen Hinweis darauf. Ein ehemaliger Mitarbeiter von Donald Rumsfeld postete die Nachricht bei Twitter. Der Mann ist in der Öffentlichkeit völlig unbekannt, und entsprechend hätte kaum jemand das mitbekommen - wenn nicht unter seinen Followern ein Reporter der „New York Times“ gewesen wäre. Er wiederholte den Tweet, und da ihm mehr als 60.000 Twitter-Nutzer folgen, breitete sich die Nachricht aus wie ein Lauffeuer.
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Anderen Twitterern folgen (1/2)
Jeder neue Twitter-Nutzer braucht erst einmal einen Grundstock von Quellen. Auf der Twitter-Website gibt es als Hilfe Listen populärer Twitterer. Außerdem erarbeitet ein Algorithmus Vorschläge ausgehend aus der Liste der bereits abonnierten Kanäle. Für Abonnenten eines Nachrichtenstroms bürgerte sich auch in Deutschland das englische Wort „Follower“ ein.
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Anderen Twitterern folgen (2/2)
Ein einfacher Weg ist auch, die Follower-Listen anderer Nutzer mit ähnlichen Interessen durchzugehen. Wer sich für bestimmte Prominente oder Sportler interessiert, kann zudem auf deren Websites oder bei Internet-Suchmaschinen fündig werden. Dass ein Twitterer echt ist, verrät das „Verifiziert“-Zeichen neben dem Namen, ein kleiner blauer Kreis mit einem weißen Häkchen.
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Von mobilen Geräten twittern
Viele nutzen Twitter über die Website twitter.com, es gibt allerdings auch Programme, die den Umgang mit dem Dienst auf PC oder Smartphone bequemer machen. Dazu gehören etwa Echofon oder TweetDeck, das kürzlich von Twitter selbst gekauft wurde. Um den Überblick im Informationsfluss zu behalten, kann man außerdem verschiedene Listen anlegen, zum Beispiel nach Themen geordnet.
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Auf den ersten Blick erscheint Twitter vielen Neulingen zunächst unübersichtlich und überflüssig. Der Dienst wird oft abgetan als der Ort, an dem Fremde einander mitteilen, was sie zum Frühstück gegessen haben. Doch die Grundidee von Twitter funktioniert anders. Wir zeigen, worauf es ankommt.
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Nico Lumma, Direktor für Social Media bei Scholz & Friends, findet, dass Twitter seine Möglichkeiten nicht nutzt: „Man rotzt alles immer an alle raus. Aber niemand weiß, wer was wirklich liest, egal wie viele Follower man hat. Twitter sitzt auf einem Berg Daten, Twitter kennt das Realtime-Web, aber es lässt es brachliegen“, schreibt er in seinem Blog. Sascha Lobo kritisiert vor allem die Nutzerverwaltung, die extrem unübersichtlich sei, sobald man einige Hundert Follower hat und selbst einigen Hundert folgt: „Die Gleichbehandlung aller Nachrichten war anfangs charmant, lässt Twitter jetzt aber alt erscheinen.“ Lobo hofft, dass sich die Nachrichtenströme in Zukunft zumindest besser organisieren lassen als bisher. Ob das reicht, um bei den Nutzerzahlen weiter zuzulegen, ist fraglich.
Twitters Einnahmen
Über Werbung will Twitter in diesem Jahr 150 Millionen Dollar einnehmen. Derzeit können Unternehmen „promoted tweets“, „promoted trends“ und „promoted Accounts“ kaufen, die den Nutzern vergleichsweise zurückhaltend eingeblendet werden. Diese Zurückhaltung dürfte aber nicht von Dauer sein.
Kooperationsverträge haben Twitter zusätzliche Einnahmen gebracht: Microsoft und Google sicherten sich das Recht, Twitter-Inhalte in ihre Echtzeit-Such-Ergebnisse aufzunehmen. Doch Google hat seinen Vertrag auslaufen lassen und seine Echtzeitsuche kurzerhand eingestampft. Der Konzern vertraut offenbar lieber auf sein neues Netzwerk Google plus (pb)
Ein anderer Ansatz wäre Twitter als Antwortmaschine. Regelmäßige User stellen schon jetzt Fragen an ihre Follower und bekommen mitunter innerhalb von Minuten dutzende Antworten. Produktempfehlungen, Fragen zu Technik, Reisen, Hotel- oder Ausgehtipps – die Reaktionen sind durch die 140-Zeichen-Begrenzung kurz und auf den Punkt, von persönlicher Erfahrung geleitet und vertiefen zudem die soziale Bindung zwischen den Nutzern.
Wie erfolgreich das Modell sein kann, beweist Quora. Die Wissenscommunity funktioniert wie eine Mischung aus Facebook, Twitter und Wikipedia und soll vor allem eines: Fragen der Nutzer beantworten und Dinge erklären. Nach Angaben der Nachrichtenseite Business Insider wird Quora, obwohl es nur über die Einladung eines Mitglieds zugänglich ist, schon mit einem Milliardenbetrag bewertet. Noch hat Twitter deutlich mehr Nutzer und damit eine günstige Ausgangslage. Aber der Wandel wird nicht von alleine kommen. Twitter müsste die jüngst eingesammelten Millionen in die Neukonzeption investieren.