1998 ist das Geburtsjahr der ISS. Das erste Bauteil war das in Russland gebaute Modul Sarja (links). Es wurde im November ins All geschossen. Zwei Wochen später brachte das Space Shuttle "Endeavour" den ersten Verbindungsknoten Unity (rechts). Auf dem Bild sind beide bereits miteinander verbunden.
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Jim Newman (Foto) und die anderen fünf Astronauten der Raumfähre "Endeavour" brauchten sieben Tage für die Verbindung zwischen dem russischen und dem US-amerikanischen Teil der Station.
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Um die Station auszurüsten, startete im Mai 1999 das Space Shuttle "Discovery". Es folgte etwa ein Jahr später das Shuttle "Atlantis". Hier steht James Voss von der "Atlantis" auf dem Roboterarm des an die Station gedockten Shuttles. Sein "Weltraumspaziergang", auf dem er verschiedene Arbeiten an der Station erledigte, dauerte mehr als sechseinhalb Stunden.
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Das Wohnmodul Swesda wird für den Start in Kasachstan vorbereitet. In mehr als 400 Kilometern über der Erde wird es sich im Sommer 2000 an die Raumstation koppeln.
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Im September 2000 wurde von der "Atlantis" aus dieses Foto geschossen. An die Sarja-Seite (oben) des bestehenden Komplexes ist inzwischen das ebenfalls russische Wohnmodul Swesda angedockt. Im November traf die erste Langzeitbesatzung auf der ISS ein.
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Hier nähert sich im Dezember 2000 das US-Shuttle "Endeavour" der Raumstation um anzudocken. Es brachte das erste von vier großen Solarmodulen zur ISS. Die Sonnensegel wurden nach und nach ins Weltall geflogen und an der internationalen Raumstation montiert.
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So sahen die Astronauten der Raumfähre "Endeavour" im Januar 2001 die ISS. Folgende Logistikflüge bescherten der Station den ersten Roboterarm und die US-Luftschleuse Quest.
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Im April 2001 flogen die Astronauten mit der "Endeavour" aus Florida ins All. Ihr Hauptziel: einen Roboterarm an der ISS installieren.
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Das Space Shuttle "Atlantis" startet im Februar 2001. An Bord sind eine fünfköpfige Crew und das Destiny Space Lab. Das US-Labormodul soll an eines der ersten beiden ISS-Teile, das Unity-Modul, angedockt werden. Damit wird endlich etwas an das "amerikanische" Ende der Raumstation angeschlossen.
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Im April 2002 war die Station bereits um ein russisches Modul namens Pirs gewachsen. Das Foto entstand auf dem fünften Flug der "Atlantis" zur ISS. Jerry Ross legt letzte Handgriffe an das erste Element der Gitterstruktur der Raumstation. An den insgesamt drei Gitterelementen wurden später weitere Solarzellen befestigt.
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In der Zeit nach dem Unglück der "Columbia" am 1. Februar 2003 wurde es ruhiger auf der ISS. Das Foto stammt zeigt die Internationale Raumstation im August 2005.
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Die US-Raumfähre "Discovery" dockt an die Raumstation an und die Besatzungsmitglieder schauen aus den Cockpitfenstern des Shuttles. Das komplizierte Manöver gelingt auch bei diesem Mal im Juli 2006 problemlos.
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Das Weltall ist der wohl ungewöhnlichste Arbeitsplatz für einen Menschen. Das Bild zeigt US-Astronaut Patrick Forrester im Juni 2007 bei der Arbeit an einem neuen Solarmodul.
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Die "Endeavour" ist an die ISS angedockt. Dieses Mal, im August 2007, bringt das Shuttle nicht nur neue Bauteile und Ausrüstung, sondern nimmt auch etwa 1,8 Tonnen nicht mehr benötigter Geräte mit zurück auf die Erde.
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Alles gut gegangen. In einem mehr als siebenstündigen, riskanten Außenbordeinsatz hatte ein US-Astronaut ein eingerissenes Sonnensegel der ISS geflickt. Das Bild vom November 2007 wurde aufgenommen, nachdem die "Discovery" nach erfüllter Mission abgekoppelt wurde. Das Space Shuttle hatte unter anderem den Verbindungsknoten Harmony zur Station gebracht.
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Die Raumstation ISS an ihrem 10. Geburtstag (19.11.2008)
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Für Wartungsarbeiten und mit Ersatzteilen an Bord startet im November 2009 die "Atlantis" ins All. Auf der ISS hat sich inzwischen einiges getan. Hinzu gekommen sind inzwischen das japanische Kibo-Modul, das vierte und damit letzte Sonnensegel und kurz zuvor das russische Kopplungsmodul Poisk.
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Im Februar 2010 erhielt die ISS mit dem Verbindungsmodul Tranquility auch einen Beobachtungsturm. Die kugelförmige Cupola ermöglicht den Astronauten der ISS einen direkten Blick in den Weltraum. Das Foto wurde 2011 aufgenommen.
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Die ISS mit ausgefahrenen Solarmodulen im Februar 2010.
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Die Internationale Raumstation im Mai 2011. Seit etwa einem Jahr schwebt das russische Modul Rasswet an ihr durchs All. Das italienische Modul Leonardo kam im März 2011 hinzu.
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Die ISS im Mai 2011 aus einer anderen Perspektive. So ist die angekoppelte Raumfähre "Endeavour" deutlich zu erkennen.
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Im Juni 2011 beginnt die Reise der neuen ISS-Crew in Kasachstan. Die russische Raumschiff "Sojus-FG" bringt sie zur Raumstation. Der Traum vom Weltall ist trotz Ende des Space-Shuttle-Programms nicht vorbei.
Die Internationale Raumstation ISS ist ein Gemeinschaftsprojekt vieler Länder. Über Jahre wurde sie mühsam zusammengebaut. Wie sie entstand und Stück für Stück erweitert wurde, erfahren Sie hier.
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