Sie hatten zugesagt, Absolventen der neuen Studiengänge mit offenen Armen zu empfangen und deshalb die Initiative „Bachelor Welcome“ unterzeichnet. Nun aber belegt eine neue Studie, dass das Versprechen, das 15 Unternehmen vor sechs Jahren gaben, bislang leer blieb. Wie das Institut für Managementkompetenz der Saar-Universität belegt, bestand die Karrieregarantie, die die ersten Unternehmen den Berufseinsteigern mit einem Bachelor-Abschluss offerierten, überwiegend in Praktika. Auf sie entfielen 86 Prozent der insgesamt 743 Angebote.
In neun Prozent der Fälle handelte es sich um Trainee-Positionen, nur in fünf Prozent der Angebote ging es um einen direkten Berufseinstieg. Recht groß sei seit 2004 dagegen das Angebot an dualen Studiengängen für Abiturienten gewesen, über die die Unternehmen offenbar ihre eigenen Bachelor ausbilden wollten, schreiben die Autoren Christian Scholz und Stephan Buchheit. Den übrigen Bachelor wird bislang offenbar die berufliche Qualifikation für einen regulären Job überwiegend abgesprochen. Zu den Erstunterzeichnern gehört die Allianz AG ebenso wie BASF, Bertelsmann und die BMW Group.
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