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Forschungs-Wettbewerb: Teilnehmerrekord bei Jugend Forscht

Der Nachwuchswettbewerb Jugend forscht vermeldet einen neuen Teilnehmerrekord: Fast 10.200 Jugendliche wollen sich im kommenden Jahr beteiligen - die höchste Zahl in der 45-jährigen Geschichte des Wettstreits.

Die Jungforscher Jan Mundo (l-r), Marc Oliver Herdrich und Simon Becker der Freien Christlichen Schule Frankfurt präsentieren beim Landeswettbewerb Jugend forscht Hessen 2009 in Darmstadt ihre Wettbewerbsarbeit.
Die Jungforscher Jan Mundo (l-r), Marc Oliver Herdrich und Simon Becker der Freien Christlichen Schule Frankfurt präsentieren beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" Hessen 2009 in Darmstadt ihre Wettbewerbsarbeit.
Foto: dpa

Hamburg. Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb "Jugend forscht" vermeldet einen neuen Teilnehmerrekord: Fast 10.200 Jugendliche wollen sich im kommenden Jahr beteiligen. Das sei die höchste Zahl in der 45-jährigen Geschichte des Wettstreits der Nachwuchsforscher, teilte der Geschäftsführer der Stiftung, Jörg F.Maas, am Donnerstag in Hamburg mit. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 1,3 Prozent. Die meisten Jugendlichen hatten sich bislang 2007 mit rund 10.100 Teilnehmern für den Wettbewerb angemeldet.

In acht Bundesländern nehmen mehr junge Forscher teil. An der Spitze liegt Schleswig-Holstein mit einer Steigerungsrate von rund 16 Prozent. Es folgen das Saarland mit 14 Prozent, Niedersachsen mit knapp 13 Prozent und Bremen mit mehr als 10 Prozent.

Der Mädchenanteil liegt bei knapp 36 Prozent

Der Favorit unter den sieben Fachgebieten ist demnach wie in den Vorjahren Biologie mit knapp 24 Prozent aller angemeldeten Teilnehmer. Es folgen die Fächer Technik mit rund 20 Prozent und Chemie mit mehr als 18 Prozent. Der Anteil der Mädchen liegt in der 45. Wettbewerbsrunde bei knapp 36 Prozent.

Der Anmelderekord beweise die große Attraktivität, sagte Maas. "Als Talentschmiede leistet der Wettbewerb seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag, junge Forscher und Erfinder zu finden und zu fördern, die über wissenschaftliche Neugier, Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein und Problemslösungskompetenz verfügen."

Die Teilnehmer treten ab Februar zunächst bei einem der bundesweit 78 Regionalwettbewerbe an. Dort wollen sie über 5300 Projekte präsentieren. Die Besten qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss bildet der Bundeswettbewerb vom 13. bis 16. Mai in Essen. (ddp)

Datum:  10 | 12 | 2009
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