Hunderte Zuschauer hatten schon in der Nacht zuvor an Stränden und an Straßen in Zelten, Autos und Wohnwagen übernachtet, um Zeuge des historischen Ereignisses zu sein.
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Drei Männer brechen zusammen auf: Neil Armstrong (links), Michael Collins (Mitte) und Edwin "Buzz" Aldrin. Doch den Mond betreten nur Armstrong und Aldrin - Collins kurvt derweil der der Columbia-Fähre um den Erdtrabanten. Schnell gerät sein Beitrag zur Monderkundung in Vergessenheit.
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Die Reise zum Mond beginnt mit dem Start der Saturn-V-Rakete von Cap Kennedy.
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Über eine Million Menschen versammelte sich am Cap Kennedy, um den Start der ersten Rakete zu beobachten, die Menschen zum Mond bringen sollte. Dabei war die meiste Zeit nur ein leuchtender Punkt am Horizont zu sehen.
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Während aus dem Weltraum nur trockene Nachrichten ( etwa "Our insertion checklist is complete and we have no abnormlities") die Flugkontrolle in Houston erreichen, ist die Spannung im Kontrollzentrum groß.
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Blick zurück auf die Erda aus der Umlaufbahn - die Oberfläche glitzert zwischen den Wolken im Sonnenlicht.
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Blick nach vorne zum Ziel: Der Mond.
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Dann der Eintritt in die Umlaufbahn des Mondes am 20. Juli: Von der Columbia löst sich das Modul "Eagle" ...
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...mit den beiden Mondforschern und nähert sich dem Mond - während über dessen Horizont die Erde aufscheint.
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Im Inneren des Mondlandemoduls ist kein Platz für bequeme Bewegungen.
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Beim Fotografieren des Mondlandemoduls gelingt den Astronauten auch dieser Schnappschuss des blauen Planeten Erde.
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75 Stunden und 50 Minuten brauchen die Astronauten für den Flug zur Mondumlaufbahn. Kurz vor dem Aufsetzen noch ein Foto vom Landeplatz...
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Dann halten die Menschen im Kontrollzentrum lange den Atem an, bis aus den Lautsprechern der erlösende Satz ertönt:
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"Der Adler ist gelandet". Kurz darauf betritt Neil Armstrong den Mond.
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Im Kontrollzentrum der Nasa bricht Jubel aus. Auf dem Bildschirm wird das Apollo-Logo eingeblendet mit dem Titel: Aufgabe erfüllt.
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Armstrong folgt wenig später Aldrin - hier beim Ausstieg aus dem Mond-Modul.
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Dem Ausstieg aus der engen Klappe folgt der Abstieg von der Leiter...
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Gelandet sind die Mondforscher im "Meer der Ruhe" nach 102 Stunden und 45 Minuten Flug.
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Über die Fernsehstationen der Welt flackert das Bild der US-Flagge, die die Astronauten auf den Mond pflanzen.
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Für die beiden einsamen Männer auf dem Mond fängt jetzt die Arbeit erst richtig an, während Collins weiter um den Erdtrabanten kreist. In den 21 Stunden und 36 Minuten ihres Aufenthaltes führen die Astronauten auch viele Experimente durch.
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Edwin E. "Buzz" Aldrin entfernt hier Gerät für ein wissenschaftliches Experiment vom Mondmodul "Eagle" (Adler).
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Unter anderem bergen die Astronauten Mondgestein, von dem Teile noch vierzig Jahre später von Wissenschaftlern analysiert werden.
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Allein die Apollo 11-Mission brachte 22 Kilo vom Mond mit - insgesamt erleichterten die Missionen die Oberfläche um 328 Kilo.
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Hier ein Eisenkristall aus dem Mondgestein unter dem Mikroskop.
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Hier ist Aldrin mit einem Experiment mit Solar-Technik beschäftigt.
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Mit unterschiedlichen Geräten führen die Astronauten Armstrong und Aldrin Experimente durch - vieles blieb von den Mondmissionen zurück.
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Die Arbeit mit wulstigen Handschuhen mit Fingern so dick wie Würste war für die Astronauten nicht immer leicht.
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Dann geht es zurück zur Columbia.
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Das Gesicht von Neil Armstrong nach seinem Ausflug auf den Mond.
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Buzz Aldrin zurück auf der Columbia.
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Zurück auf der Erde: Die Astronauten landen am 24. Juli mit der Columbia im Pazifik und müssen anschließend 18 Tage in Quarantäne.
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Kurz nach der Landung werden die Astronauten sofort isoliert und in einer moblien Isolationsstation transportiert: Die Wissenschaftler der Nasa fürchten, es könnte auf dem Mond unbekannte Gifte oder Keime geben, die dem Menschen gefährlich werden könnten.
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Später werden Teile des Mondgesteins hübsch verpackt an wichtige Politiker verschenkt - hier betrachten die drei Astronauten so ein Geschenk.
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Mit ihren Frauen reisen die Astronauten um die Welt, um von ihren Erlebnissen zu berichten - hier eine Aufnahme aus Oslo.
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