Nicht nur für Menschen, auch für Schimpansen sind hohe Töne hell und tiefe Töne dunkel. Das haben Forscher der Charité und der Humboldt-Uni Berlin erstmals belegt. Diese Verknüpfung ist eine natürliche Eigenschaft der menschlichen Sinnesverarbeitung.
In einem Experiment mussten mehrere Teilnehmer und sechs Schimpansen auf einem Bildschirm weiße und schwarze Quadrate erkennen und eine entsprechende Taste drücken. Gleichzeitig wurde ein hoher oder ein tiefer Hintergrundton gespielt. Dabei machten die Schimpansen mehr Fehler, wenn der Ton nicht zur Farbe des Quadrates passte, also etwa bei einem weißen Quadrat ein tiefer Ton erklang. Dies sei ein Hinweis darauf, dass der gemeinsame Vorfahre von Mensch und Schimpanse bereits systematische Verbindungen zwischen Klang und visuellen Eigenschaften kannte und dies auch das erste Vokabular prägte. AFP
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