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Nachrichten aus Wissenschaft und Bildung

07. September 2012

Pharao Tutanchamun soll Epileptiker gewesen sein

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Der ägyptische Pharao Tutanchamun litt möglicherweise an einer erblichen Form der Epilepsie. Sie könnte seinen frühen Tod verursacht haben und auch für seine fast feminine Gestalt verantwortlich sein. Das schließt ein britischer Forscher aus der Auswertung von medizinischen Daten des Pharaos und seiner Vorfahren. Sowohl der frühe Tod der Pharaonen der 18. Dynastie, als auch ihre Unfallanfälligkeit und verweiblichte Gestalt sprechen nach Ansicht von Hutan Ashrafian vom Imperial College London für eine sogenannte Schläfenlappen-Epilepsie. Sie sei noch heute die häufigste Form der Epilepsie bei Erwachsenen. (dapd)

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