Köln. Schmutziges Wasser ist nach Angaben von Unicef für Millionen Kinder ein tödliches Risiko. Schätzungsweise 1,5 Millionen Kinder sterben jedes Jahr an Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser ausgelöst werden.
Das UN-Kinderhilfswerk forderte zum Weltwassertag, die Wasserversorgung und Hygiene für die ärmsten Menschen zu verbessern. Nach neuesten Berechnungen hätten weltweit 884 Millionen Menschen kein sauberes Trinkwasser und 2,6 Milliarden Menschen keine sanitären Einrichtungen.
Die Seuchengefahr durch unzureichende Hygiene sei vor allem in Krisen- und Katastrophengebieten wie Haiti sehr groß. "Nach ersten schweren Unwettern leiden immer mehr Kinder an Durchfall und Erbrechen", stellte der Sprecher von Unicef Deutschland, Rudi Tarneden, in einer Mitteilung fest. Die Hilfsorganisation versorgt in Haiti jeden Tag über 900.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser. In den Notlagern wurden rund 2000 Latrinen angelegt. (dpa)
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