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07. November 2012

Seltene Wale gestrandet

Der Bahamonde-Schnabelwal gilt als äußerst selten. Bisherige Funde beschränkten sich auf zwei Schädelfragmente und einen Kiefer. Dementsprechend war über das

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Der Bahamonde-Schnabelwal gilt als äußerst selten. Bisherige Funde beschränkten sich auf zwei Schädelfragmente und einen Kiefer. Dementsprechend war über das Aussehen kaum etwas bekannt. Da die Fundstücke aus dem Jahr 1872, den 1950er-Jahren sowie aus dem Jahr 1986 stammten, galt zudem nicht einmal als gesichert, dass heute noch lebende Exemplare existieren.

Jetzt haben sich zwei an der Küste Neuseelands gestrandete Exemplare als Bahamonde-Schnabelwale herausgestellt, berichten Forscher im Fachblatt Current Biology. Das 5,3 Meter lange Weibchen und das 3,5 Meter lange Männchen konnten nicht lebend geborgen werden. Zunächst waren die Biologen davon ausgegangen, dass es sich um einen anderen Vertreter der Wale handelte, den Gray-Zweizahnwal auch Camperdown-Wal genannt. Erst routinemäßige Analysen des Erbguts brachten ans Licht, um welch seltene Art es sich handelte.
Warum der Bahamonde-Schnabelwal so schwer zu fassen ist, können die Forscher allerdings nicht mit Sicherheit sagen. „Es könnte sein“, vermuten sie, „dass sie in den tiefen Gewässern der Ozeane leben und sterben und nur selten an Land gespült werden." (wsa)

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