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Nachrichten aus Wissenschaft und Bildung

11. September 2012

Studiengebühren in der EU: Briten zahlen am meisten

In Deutschland zahlen nur Niedersachsen und Bayern Studiengebühren.  Foto: dpa

England ist ein teures Pflaster. Auch für Studenten: Nirgendwo sonst sind die Studiengebühren in der EU so hoch. Einem Bericht der EU-Kommission in Brüssel zu Folge zahlen Studenten in England umgerechnet 11.500 Euro pro Studienjahr an Gebühren.

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Unter den europäischen Studenten müssen die jungen Briten zur Zeit die höchsten Studiengebühren bezahlen. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Bericht der EU-Kommission in Brüssel hervor. Demnach zahlen Studenten in England bis zu 9000 Pfund – umgerechnet etwa 11.500 Euro – pro Studienjahr an Gebühren. In Nordirland sind die Abgaben jüngst auf rund 3500 Pfund im Jahr gestiegen.

Ein Drittel verzichtet auf Gebühren

Immerhin verzichte rund ein Drittel aller EU-Länder ganz oder größtenteils auf Studiengebühren, berichten die Autoren der Untersuchung. Dazu gehörten zum Beispiel Schweden, Dänemark, Finnland, Österreich und Griechenland. Das Privileg, beitragsfrei zu studieren, gelte aber häufig nicht für zugezogene Studenten aus nichteuropäischen Ländern. In Deutschland sähen im Studienjahr 2012/2013 lediglich Bayern und Niedersachsen Gebühren vor, erläutern die EU-Bildungsexperten. In den vergangenen Jahren hatte eine Reihe von Ländern die Gebühren abgeschafft.

„Am großzügigsten ist die Regelung wohl in den nordischen Ländern“, heißt es in dem Bericht. Viele Länder mit kostenlosem Universitätszugang böten auch eine umfangreiche Studienförderung, als Zuschüsse und Darlehen. Die EU-Informationen zu Studiengebühren und -förderung sollen Studenten helfen, die Universitätskosten international zu vergleichen. (epd)

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