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19. Februar 2010

Urzeit-Knochenfische: Plankton aus dem Meer

Rekonstruktion eines 70-Millionen-Jahre alten Knochenfischs (Bonnerichthys). Foto: Robert Nicholls/dpa

Bereits lange vor den Walen haben einige Urzeit-Fische ihre Nahrung überaus erfolgreich aus dem Meer gesiebt.

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Bereits lange vor den Walen haben einige Urzeit-Fische ihre Nahrung überaus erfolgreich aus dem Meer gesiebt. Die Fische lebten auf diese Weise rund 100 Millionen Jahre lang - und damit deutlich länger als bislang angenommen. Das berichten Forscher um Matt Friedmann von der Universität Oxford im Journal "Science".

Die Fossilien der Fische sind zum großen Teil schon seit vielen Jahren in Museen ausgestellt. Sie wurden den Wissenschaftlern zufolge aber nicht untersucht - oder im 19. Jahrhundert falsch eingeordnet. Bislang wurde vermutet, dass diese uralten, meterlangen Knochenfische nur über eine relativ kurve Zeitspanne lebten.

Damit wäre die Filtertechnik bei Fischen mit großen Körpern nur ein kleines und letztlich nicht erfolgreiches Experiment der Natur gewesen. Die Neubewertung früherer Ergebnisse zeigen jedoch, dass diese Fischgruppe tatsächlich in der Zeit von 170 Millionen bis vor 65 Millionen Jahren während des Mesozoikums lebte.

Im Laufe der Evolution "erfanden" die Bartenwale diese Methode dann erneut. Bis heute filtern auch mehrere Fische ihre Nahrung aus dem Wasser, darunter der Walhai. (dpa)

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