Hochhäuser und Grünflächen werden das Erscheinungsbild des Europaviertels prägen. Für den großstädtischen Charakter des neuen Stadtteils, der derzeit auf dem Gelände des ehemaligen Frankfurter Güterbahnhofs entsteht, werden markante Wolkenkratzer, wie der 200 Meter hohe Büroturm „Tower 185“ an der Friedrich-Ebert-Anlage und das Hotelhochhaus des „Skyline Plaza“ sorgen.
Doch nicht nur die Bürohäuser sollen nach dem Willen der Planer im Europaviertel hoch in den Himmel wachsen. 19 Stockwerke hoch wird auch ein Gebäude mit 225 Eigentumswohnungen, das die Nassauische Heimstätte unter dem Projektnamen „WestPark1“ zu bauen beabsichtigt.
Mit seiner eigenen Skyline ist das Europaviertel einerseits ein vergleichsweise dicht bebauter Stadtteil. Andererseits tragen die Planungen aber auch Aspekten des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit Rechnung. Sowohl einzelne Häuser als auch größere Areale des Viertels werden konsequent so bebaut, dass dabei die Umwelt möglichst wenig belastet und der Energieverbrauch gering gehalten wird. Das belegen Auszeichnungen der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), die bereits mehreren Häuser im Europaviertel eine besonders ökologische und energieeffiziente Bauweise bescheinigen.
Anfang des Jahres erhielt die Aurelis Real Estate GmbH für die Entwicklung des Europaviertels West das Zertifikat in Gold für nachhaltige Stadtquartiere. Das grüne Flair des neuen Stadtteils kann man im Europagarten erleben, von dem ein kleiner Teil bereits fertig ist. Nach dem Bau der U-Bahn soll der Park vier Hektar groß und die zentrale Freifläche des Viertels werden. (jöh)