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Keime vermeiden: Wasserleitungen im Urlaub durchspülen

Erst laufen lassen, dann trinken: Wenn das Wasser in den Leitungen steht, können sich darin Keime wie Legionellen breitmachen.
Erst laufen lassen, dann trinken: Wenn das Wasser in den Leitungen steht, können sich darin Keime wie Legionellen breitmachen.
Foto: Robert Schlesinger, dpa
Düsseldorf –  

Damit sich keine Krankheitserreger in Wasserleitungen ansiedeln, sollten diese auch im Urlaub regelmäßig durchgespült werden. Mindestens einmal in der Woche sollte das Wasser aus jedem Hahn so lange fließen, bis es eine konstante Temperatur von maximal 25 Grad Celsius aufweist. Das rät der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf. Urlauber beauftragen daher am besten nicht nur jemanden mit dem Leeren des Briefkasten und dem Blumengießen, sondern auch zum Rohre spülen.

Auch im Urlaubsdomizil

Auch bei einer Ferienwohnung, die länger leer gestanden hat, sollten anfangs drinnen und draußen alle Wasserhähne, Duschbrausen, Geräte- und Schlauchanschlüsse durchgespült werden. Der VDI rät davon ab, das erste gezapfte Wasser zu trinken. Denn es kann mit Keimen wie den Legionellen verseucht sein, die eine Lungenentzündung verursachen können.

Bei Hotelduschen empfiehlt der Verband, den Brausenkopf so heiß wie möglich durchzuspülen. Denn bei Temperaturen von mehr als 60 Grad sterben die Legionellen ab. Vermeiden sollte man das Duschen im lauwarmen Sprühnebel, da dann Keime eingeatmet werden könnten. Wird die Dusche nicht heiß genug, sei es besser, die Brause abzuschrauben und nur den dicken Wasserstrahl zu verwenden. (dpa/tmn)

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