Abo | ePaper | App | Newsletter | Facebook | Anzeigen | Trauer

Wohnen

04. Oktober 2012

Sicherheit im Bad: Barrierefreies Wohnen durch neues Design

 Von Sonja Thelen
Sicherheit im Bad: Dieser Heizkörper gibt Halt und dient gleichzeitig als Handtuchhalter.  Foto: roth

Mehr Sicherheit im Alter: Ebenerdige Duschen, klappbare Spiegel - Wie sich Badezimmer dank neuer Design-Entwicklungen barrierefrei gestalten lassen.

Drucken per Mail

Der Gang unter die Dusche oder der Einstieg in die Badewanne kann für gebrechliche oder behinderte Menschen gefährlich sein – denn überall lauern Stolperfallen. Auch weitere Hindernisse können den Nutzen des Badezimmers bei körperlichen Handicaps einschränken: Der zu niedrige Toilettensitz erschwert das Setzen und Aufstehen, und am Waschbecken ist nur mühsam Halt zu finden. Trotzdem sollen Senioren und Menschen mit Behinderung, wenn irgendwie möglich, in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Etliches, was die Badezimmer-Ausstatter anbieten, hilft dabei. In den letzten Jahren haben sie eine Vielzahl von Möglichkeiten entwickelt, die den Alltag im Badezimmer erleichtern und barrierefreie Zugänge schaffen, wie ebenerdige Duschen, gut erreichbare Möbel und klappbare Spiegel.

Sicherheit im Bad: Die mobilen Griffe sind schnell zu montieren und zu entfernen.
Sicherheit im Bad: Die mobilen Griffe sind schnell zu montieren und zu entfernen.

Hinzu kommen Elemente, die mit interessanten Eigenschaften aufwarten. Ein Beispiel hierfür sind die barrierefreien Badheizkörper von Bemm, die mit ihrem runden Design mögliche Verletzungsgefahren durch Ecken und Kanten minimieren. Accessoires wie Haltegriffe in Winkelausführung und Handtuchhalter tragen zum barrierefreien Alltag bei.

Duschen im Sitzen

Eine ebenerdige, stufenlos begehbare Dusche hat keine Stolperfallen und ist sogar mit einem Rollator oder einem Rollstuhl befahrbar. Mit einem speziellen Duschstuhl oder einem an der Wand angebrachten Klappsitz lässt es sich auch bequem im Sitzen duschen. Der Einstieg in die Badewanne ist kein Problem mehr. Ein „Wannenlifter“ kann das Ein- und Aussteigen in die Badewanne erheblich erleichtern. Bei der Toilette gibt es zusätzliche Hilfen, die die Nutzung vereinfachen. Bei der Planung ist darauf zu achten, dass der Toilettensitz nicht zu niedrig montiert ist. Eine DIN-Norm schreibt für Rollstuhlfahrer eine Höhe von 48 Zentimeter vor. Diese Höhe ist aber nicht für jeden Haushalt das Richtige, vor allem, wenn unterschiedlich große Menschen das WC benutzen und kleine Kinder im Haus sind. Inzwischen gibt es höhenverstellbare Toilettensitze und -aufsätze. Grundsätzlich aber sollte das WC immer etwas höher montiert werden, damit das Aufstehen im Alter leichter fällt.

Klug montierte Haltegriffe sorgen darüber hinaus für mehr Komfort und Sicherheit, egal, ob im WC, als kleiner Helfer in der Dusche oder neben der Badewanne. Der Hersteller Roth hat das Haltegriff-System „Mobeli“ entwickelt: Die mobilen Griffe sind schnell und komfortabel anzubringen und ebenso leicht zu lösen. Die beiden Saugteller werden auf eine plane, porendichte Fläche eingedrückt. Dann wird der Vakuum-Kipphebel umgelegt – und schon sitzt der Griff. Zudem verfügt die Halterung über eine Warnanzeige. Ständig prüft die Sicherheitswippe das Vakuum und damit die Haltekraft.

Beim Waschtisch gilt: Auf sperrige Unterbauten verzichten, um Beinfreiheit zu gewährleisten, damit sich gegebenenfalls ein Rollstuhl darunterfahren oder ein Stuhl anstellen lässt. Bei der Installation von Ablageflächen, Schränken und Schubladen sollte man auf eine gute Erreichbarkeit im Sitzen achten.

Wem es schwer fällt, Kalt- und Warmwasserhähne auf- und zuzudrehen, kann sich innovativer Sensor-Armaturen bedienen, die schon auf eine leichte Berührung reagieren.

Jetzt kommentieren

Brutto-Netto-Rechner
Optimieren Sie Ihr Gehalt:
Bruttogehalt (Euro mtl.)
St.-Kl.
Arbeitslosengeldrechner
Wie viel Arbeitslosengeld steht Ihnen zu?
Bruttogehalt (jährl. Euro) Steuerklasse
Kinder Ja Nein Berechnen
Vorsorge-Ranking
Themenseiten
Gesundheit von A-Z

Quelle: Onmeda

Selbsttest
BMI-Rechner

Errechnen Sie Ihren Body-Mass-Index!

Ihr Gewicht (in kg)
Ihre Körpergröße (in cm)
Alter (in Jahren)