Auch vier Dekaden nach dem Jahr, das ihnen den Namen gab, interpretiert jeder in sie hinein, was er will: die "68er". Sie werden verehrt und verachtet. Mal sind sie die Wegbereiter allen Fortschritts, mal die Totengräber von Anstand, Sitte und Ordnung.
Im kommenden Jahr werden sie im Mittelpunkt von Medien und Museen stehen, bei manch einer Zeitschrift ist die Jahrestags-Maschine schon angelaufen, das Historische Museum Frankfurt plant - in Partnerschaft mit der FR - eine große Ausstellung. Auch wir werden zurückblicken. Wir wollen das nicht tun ohne Sie, unsere Leserinnen und Leser.
Haben Sie eine besondere Erinnerung an das Jahr 1968 - sei es als Beteiligte oder Beteiligter am Aufbruch der Studenten, sei es als Sympathisant, neutrale Beobachterin oder Kritiker? Oder sind Sie um diese Zeit geboren und können erzählen, wie es in einer "68er-Familie" zuging? Ist Ihnen etwas aufgefallen, das aus dieser Zeit bis heute wirkt? Zum Mitmachen aufgerufen sind also nicht nur Zeitzeugen, sondern alle Generationen, auch die jüngeren.
Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Eindrücke kurz auf, nicht länger als eine knappe DIN-A-4-Seite oder 2500 bis 3000 Zeichen, das entspricht etwa der Länge dieses Textes. Scheuen Sie sich nicht, persönliche Erinnerungen zu schildern. Und wenn Sie - Vater und Tochter, Mutter und Sohn, Opa und Enkel - in der Familie eine Erinnerung teilen, dann schreiben Sie gemeinsam. Gerne können Sie auch Fotos schicken, möglichst digital. Papierabzüge erhalten Sie zurück.
Aus Ihren Beiträgen soll in der Frankfurter Rundschau eine Serie entstehen: Einmal pro Woche werden wir im kommenden Jahr eine Ihrer Geschichten veröffentlichen. Die Auswahl trifft ein Team aus Redakteurinnen und Redakteuren. Bitte beachten Sie, dass Sie uns mit der Einsendung die Genehmigung zur honorarfreien Veröffentlichung erteilen.
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.
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