Wissen Sie noch, wo die Grenze war? Die Zonengrenze, wie sie viele unverdrossen weiter nannten, als sie schon längst Grenze zur Deutschen Demokratischen Republik hieß.
Wie war eigentlich der Grenzverlauf ? Wer weiß noch, welche Orte sie in der Mitte zerteilte, wo sie den Einwohnern an der Uferstraße entlang den Weg zum Fluss abschnitt oder direkt am Fenster den Blick versperrte.
Von Stephan Morgenstern stammen Idee, Konzept und Fotos. www.stephanmorgenstern.de Monika Gemmer setzt das Projekt für FR-online.de um.
Michaela Böhm (links) und Erla Bartmann (rechts) führen die Interviews. Ko-Autorin ist Margot Unbescheid.
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Interaktive Karte: Der Verlauf der innerdeutschen Grenze
Die engmaschigen Metallgitterzäune, aus denen die Grenze errichtet war, sind keineswegs ausrangiert. Sie sind nur anders genutzt, als Abtrennung von Gartenbeeten oder zur Befestigung von Holzstapeln oder gleich als Gartenzaun. Spätestens jetzt weiß man, dass man vor Ort angekommen ist - im ehemaligen Sperrgebiet der DDR-Grenze. Grenzspuren gibt es heute noch.
Was ist aus den Bewohnern dieser Orte geworden, hat es sie wirklich aus der Isolation und Vergessenheit in die Mitte Europas katapultiert, wie ihnen damals versichert wurde?
Und wie war das Leben an der Grenze damals, als sich der junge Mann von seiner Freundin am Schlagbaum verabschieden musste, weil er keinen Passierschein fürs Grenzgebiet hatte? So nah an der Grenze, so nah am Klassenfeind.
Dann war die Mauer weg und Erich Honecker auch. Die Deutsche Demokratische Republik gab es aber noch. 1990, das waren die letzten Tage der DDR. Wir sollten hinschauen und nachfragen und dafür sorgen, dass die Dörfer nicht wieder vergessen werden und uns die Zeitzeugen ihre Erlebnisse erzählen, bevor sie zu alt dafür sind und lebendige Geschichte und Geschichten verloren gehen.
Die Stationen der Grenzland-Reise:
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