Nach dem Tod der sechsköpfigen Erdmännchenfamilie im Frankfurter Zoo geht das Rätselraten über die Ursache weiter. Nachdem die Zooverwaltung Regenfälle als Grund für die Absackungen bereits am Montag ausgeschlossen hatte, sprach Zoodirektor Manfred Niekisch einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge am Dienstag von einer möglichen Bodenerschütterung. "Merkwürdigerweise gab es drinnen und draußen Einstürze", sagt Niekisch der "Bild"-Zeitung. "Es muss eine Bodenerschütterung gegeben haben. Ein leichtes Erdbeben?"
Eine Sprecherin des Zoos stellte aber nun klar: „Es ist für uns noch völlig schleierhaft, was passiert ist. Das werden wir in Ruhe klären.“
Anfang Oktober gehen über Frankfurt heftige Regenfälle nieder. Im Frankfurter Zoo trifft es besonders hart das neue Erdmännchen-Gehege, einen Publikumsmagneten. Fas zwei Wochen lang lassen sich die beliebten Mangusten nicht blicken. Erst Mitte des Monats fangen die Verantwortlichen des Zoos an, nach den Tieren zu suchen.
Foto: Christoph BoeckhelerAm Montag waren die Tiere, die seit dem 5. Oktober vermisst wurden, bei Grabungen in ihrer Schlafhöhle im Innengehege tot aufgefunden worden. (dapd/sabu)